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Bei den zu betrachtenden Film- und Fernsehproduktionen handelt es sich in aller Regel um Auftragsproduktionen, bei denen die Aufträge ähnlich einer Baumstruktur von Ebene zu Ebene weitergereicht werden. In fast allen Bereichen ist zur Bewältigung der Aufträge nicht nur Material, sondern auch Personal notwendig. Viele Firmen können wegen der unsteten und meist nicht vorhersehbaren Auftragslage die Aufträge nicht mit festem Stammpersonal (Ständig vollbeschäftigte Arbeitnehmer) bewältigen. Sie bedienen sich zur Aufstockung des eigenen, festen Stammes am sogenannten "Freien Markt". Dies ist i.d.R. eine mehr oder weniger große Adreßkartei für den jeweiligen Disponenten, die er nach seiner Methode abarbeitet. Dabei gilt es immer wieder, die Kosten, das Können des jeweiligen Mitarbeiters und evtl. auch seine soziale Verträglichkeit mit anderen Kollegen zu berücksichtigen. Hinzu kommen für den Disponenten meist unerhebliche
Faktoren wie: Dies sind Fragen, die sich in erster Linie der für die Auftragsvergabe Verantwortliche stellt. Sie sind aber auch zu einem großen Teil für den Auftrag- bzw. Arbeitnehmer interessant. Die Gesetzgebung der Bundesrepublik Deutschland läßt
für diese Grauzone der oft genannten "Scheinselbständigkeit"
noch immer keine klar definierbaren Grenzen zu. Die Prüfung der
sozialversicherungsrechtlichen Selbständigkeit stellt viele Firmen
vor eine fast unlösbare Aufgabe, da diese seit dem 01.01.2000
einzig der BfA obliegt. Dies macht die gesamten Abrechnungsmodalitäten
so schwierig und aufwendig. Obwohl der erstgenannte Punkt noch als der am wenigsten kritische erscheint, dürften hier schon die wenigsten Unternehmen liquiditätsmäßig durch die immense Höhe der aufgelaufenen Beträge überleben. Weitere Probleme im Zusammenhang mit "Freiem Personal"
sind auf den ersten Blick weniger gefährlich, aber trotzdem betriebswirtschaftlich
nicht zu unterschätzen: Auf dieser Seite schlagen wir Ihnen eine Lösungen vor. |
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